Gelebte Langsamkeit

Matthias Egersdörfer ist langsam. Der Egers schneidet Zwiebeln langsam, denkt langsam und spricht meistens nicht besonders schnell. Auch in seinem neuen Solo-Programm „Langsam“ stemmt sich der Kabarettist mit träger Wucht  gegen die Schnelligkeit der Welt. Der Abend feiert die Langsamkeit, weswegen auch die Geschichten nicht gerade in erhöhtem Tempo vorgetragen werden. Sorgen, wegen der geringen Geschwindigkeit müde zu werden, muss sich der Gast nicht machen –  weil es gut sein kann, dass der Egers seine Wut bekommt. Er regt sich ja oft einmal auf wegen allem und nichts. Und da wacht man schnell wieder auf.

Matthias Egersdörfer, ZENTRUM, 27.11., 20 Uhr

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