Heimspiel  beim Kneipenfestival

Die DistanzBoys im Interview

Mit ihrer humorvollen und authentischen Art, Musik zu machen, haben sich die DistanzBoys in Bayreuth einen Namen gemacht. Am 24. Oktober sind die Bayreuther in voller Besetzung beim letzten Kneipenfestival am Start. Vorab sprechen die DistanzBoys mit bayreuth4U über ihre Entstehung, die Liebe zu
Bayreuth und ihre Lieblingskneipe.

bayreuth4U: Wenn man aufmerksam durch Bayreuth läuft, kommt man an euren DistanzBoys-Stickern eigentlich nicht vorbei. Seit wann gibt es euch und wie seid ihr zusammen zum Musikmachen gekommen?DistanzBoys: Seit 2020 kannte man uns hauptsächlich für unsere Sticker, aber 2024 hatten  wir endlich unser erstes eigenes Konzert in der damaligen Mia. Seitdem findet man uns öfter auf irgendwelchen Bühnen in und um Bayreuth herum.  Gefunden haben wir uns während der Schulzeit, am MWG im Raucherbereich. Da haben wir uns gegenseitig unsere Musik gezeigt, haben uns angefreundet und sind dann immer enger zusammengewachsen.

bayreuth4U: Wie seid ihr eigentlich auf den Namen DistanzBoys gekommen?
DistanzBoys: Wir distanzieren uns von Palantir und Kulmbach.

bayreuth4U: Wie würdet ihr euren Sound jemandem beschreiben, der euch noch nie gehört hat?DistanzBoys: Im Grunde machen wir Sprechgesang  auf einen Beat. Dabei kennen wir eigentlich keine Genregrenzen. Mal ist es Funk, mal ist es Rock und ein anderes Mal geht es eher in den klassischen Hip-Hop. Wir wollen die verschiedenen Genres mit unseren Texten, Beats und den Einflüssen aus unserem Alltag neu interpretieren und dabei etwas Neues erschaffen.

bayreuth4U: Wie kriegt ihr es eigentlich hin, mit acht Leuten Tracks zu machen? Ist das nicht ein riesiges Durcheinander? Wie sieht da euer Prozess aus?
DistanzBoys: Das ist tatsächlich genau, wie man es sich vorstellt: Ein riesiges Durcheinander und sehr zeitintensiv. Vor allem durch die Exil-Bayreuther unserer Gruppe ist es mittlerweile gar nicht mehr so einfach, alle an einen Tisch zu bekommen. Aber wenn wir es mal ins Studio schaffen, dann machen KimKesh und Paul Pangea die Beats,  Eyo organisiert den ganzen Schmarrn und der Rest ist halt Hip-Hop.

bayreuth4U: Ihr habt Ende September eure Bayreuth-Hymne rausgebracht. Seid ihr stolz, aus Bayreuth zu sein, oder geht euch die Kleinstadt manchmal doch auf die Nerven?
DistanzBoys: Wir sind hier wahnsinnig verwurzelt und ehrlich gesagt nervt es uns nur, wenn wir nicht in Bayreuth sind.

bayreuth4U: Berlin, Frankfurt und Hamburg haben riesige Szenen. Vermisst ihr in Bayreuth manchmal das große Netzwerk, oder ist es gerade cool, hier sein eigenes Ding durchzuziehen?
DistanzBoys: Definitiv Zweiteres. Berlin, Frankfurt und Hamburg sind cool für Inspiration, aber in Bayreuth können wir wirklich was bewegen.

bayreuth4U: Gab es einen Live-Moment, der euch im Gedächtnis geblieben ist?
DistanzBoys: Ich glaube, da kann kommen, was will, aber die Stimmung auf unserem ersten Konzert in der damaligen Mia bleibt am stärksten in Erinnerung.

bayreuth4U: Wenn ihr euch aussuchen dürftet, mit welchen Künstler:innen ihr arbeiten könntet, mit wem würdet ihr einen Song machen?
DistanzBoys: Wir featuren nur mit befreundeten Rapper:innen, aber leider sind die meisten unsere Freund:innen DJs.

bayreuth4U: Auf was dürfen sich eure Anhänger:innen in der nächsten Zeit freuen?
DistanzBoys: Unser bisher größtes zusammenhängendes Projekt, aber dazu dürfen wir uns leider noch nicht weiter  äußern. Ansonsten spielen  wir am 24. Oktober live im ZENTRUM beim letzten Kneipenfestival in der Geschichte von Bayreuth. Da dürfen sich die Besucher:innen auf die eine oder andere Überraschung freuen.

bayreuth4U: Wenn ihr eine Kneipe in Bayreuth wärt, welche wärt ihr und warum?
DistanzBoys: Definitiv das Rosa Rosa! Authentisch, aber nicht steckengeblieben, gemütlich, aber nie langweilig.

Am 24. Oktober sind die DistanzBoys live im ZENTRUM beim letzten Bayreuther Kneipenfestival zu erleben. Tickets gibts unter www.kneipenfestival-bareuth.de.

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