Helene Bockhorst macht aus den großen und kleinen Katastrophen des Lebens ziemlich gute Comedy. Ob toxische Familienverhältnisse, absurde Alltagsbegegnungen oder die Hoffnung, wenigstens für die eigene Therapeutin interessant zu sein: In ihrem neuen Programm „Lebefrau“ findet die Comedienne selbst in den schwierigsten Situationen noch einen Grund zum Lachen. Hinter den bissigen Pointen stecken dabei durchaus ernste Fragen: Wie bewahrt man sich Leichtigkeit und Hoffnung, wenn das Leben gerade wenig Anlass dazu bietet? Sollte man Familientraditionen unbedingt fortführen, auch wenn es sich um Depressionen und ungesunde Bewältigungsmuster handelt? Was kann ich für eine bessere Welt tun – ohne mir dabei allzu große Umstände zu machen?
Helene Bockhorst, Liebesbier, 5.11., 20 Uhr
Foto: Thommy Mardo

