Mit offenem Visier

Kaum ist das Visier offen, hat Django Asül urplötzlich einen ganz anderen Blick auf die Dinge. Raus aus der Filterblase, rein in den Weitwinkel. Und vor allem: Raus in die weite Welt. Django Asül treibt sich herum von Marseille über Malta bis in den Nahen Osten. Und schon hagelt es Erkenntnisse auf die drängendsten Fragen: Wieso ist Malta das ideale EU-Land? Ist der Klimawandel eine Gefahr oder doch eher die Lösung wofür auch immer? Oder gilt das eher für die Digitalisierung? Und: Ist der Einzelne in der Gesellschaft tatsächlich ersetzlich oder eher entsetzlich? Denn mit offenem Visier sieht man nicht so sehr sich selbst, aber umso mehr andere und anderes. Ganz gegen den Trend ignoriert Django Asül die Selbstoptimierung und setzt auf Fremdoptimierung. Dabei lernt er vor allem Verständnis und Verständigung und wird so zum Mediator zwischen den Fronten. Wie das alles funktioniert? Ganz einfach: Django zahlt sich selber ein Grundeinkommen. Und ist damit seiner Zeit weit voraus. Dieses Programm ist daher ein Muss für alle, die den Weitblick nach innen und nach außen haben.
Django Asül, ZENTRUM, 16.2., 18 Uhr

Ähnliche Beiträge

Philosophische Comedy

Jan Philipp Zymny präsentiert in seinem mittlerweile vierten abendfüllenden Soloprogramm mit dem Titel „surREALITÄT“ Betrachtung, Kritik und Verbesserungsvorschlag der Wirklichkeit, wobei er Stand-up, Kurzgeschichten, philosophische Überlegungen und surreale Absurditäten wild,

» weiterlesen

Pionierinnen

Die Musik dieser Frauen zu hören und sich nicht in sie zu verlieben, dürfte unmöglich sein. Lange standen die Komponistinnen im Schatten ihrer Kollegen, inzwischen weiß man, dass nicht nur

» weiterlesen

Einfach magisch

Mit seinen faszinierenden Illusionen versetzt Farid sein Publikum regelmäßig in Erstaunen. Ohne halbseidene Special-Effects und fernab von allen Klischees entstaubt er die Zauberkunst und lässt die Macht der Imagination für

» weiterlesen