Am 1. September startet für viele der Weg in die Ausbildung, während am 1. Oktober das neue Uni-Semester beginnt. Damit stehen einem zwei unterschiedliche Startpunkte und zugleich zwei verschiedene Wege ins Berufsleben zur Wahl. Zwischen Ausbildung und Studium gibt es dabei nicht den einen richtigen Weg, sondern die Entscheidung, welcher Weg besser zum eigenen Leben und zur gewünschten Arbeitsweise passt.
Nach dem Schulabschluss stehen einem zahlreiche Wege offen. Die meisten Schulabgänger stehen schnell vor der Entscheidung, ob sie studieren oder doch lieber eine Ausbildung beginnen sollen. Während einige es kaum erwarten können, in Hörsälen zu sitzen, schreckt andere der Gedanke ab, noch mehrere Jahre hauptsächlich vor dem Schreibtisch zu sitzen. Daneben gibt es diejenigen, die eigentlich beides interessant finden – für sie könnte auch ein duales Studium in Frage kommen, das eine Ausbildung mit einem Hochschulstudium kombiniert. Doch am wichtigsten ist es, seinen eigenen Interessen nachzugehen und das zu machen, was einem Freude bereitet.
Zwischen Hörsaal & Betrieb
Ein Studium bietet vor allem die Möglichkeit, sich intensiv mit einem bestimmten Fachbereich auseinanderzusetzen und sich wissenschaftlich zu spezialisieren. Je nach Studiengang hat man viel Freiheit, seinen Alltag selbst zu organisieren. Vorlesungen, Seminare und Prüfungen müssen zwar erledigt werden, aber wann und wie gelernt wird, kann häufig selbst eingeteilt werden. Gleichzeitig bedeutet ein Studium auch, dass praktische Berufserfahrung nicht automatisch dazugehört und man sich daher vieles selbst beibringen muss. Eine Ausbildung funktioniert dagegen deutlich praxisorientierter. Von Anfang an ist man in einem Betrieb oder einer Einrichtung tätig, lernt den Berufsalltag kennen und übernimmt Schritt für Schritt eigene Aufgaben. Dazu kommt die Berufsschule, in der die theoretischen Grundlagen vermittelt werden. Bei einer Ausbildung hat man in der Regel eine feste Ausbildungsvergütung, die beim Studium komplett wegfällt. Studierende müssen sich häufig mithilfe von BAföG finanzieren. Eine Ausbildung bringt von Beginn an ein Einkommen, während Studierende je nach Situation auf Unterstützung durch Eltern, staatliche Förderungen oder einen Nebenjob angewiesen sein können.
Zukunftsaussichten
Ein Studium kann für bestimmte Berufe und Positionen Voraussetzung sein und andere berufliche Möglichkeiten eröffnen als eine Ausbildung. Trotzdem muss die Entscheidung nicht immer endgültig sein. Eine Ausbildung kann später auch zu einem Studium führen, und ein Studium kann durch praktische Erfahrungen oder eine spätere Ausbildung ergänzt werden. Auch Weiterbildungen ermöglichen es, sich noch viele Jahre nach dem Schulabschluss beruflich neu zu orientieren.
Bei den Recherchen zum Thema Beruf und Karriere haben wir auf Seiten wie www.berufenet.arbeitsagentur.de oder www.destatis.de spannende Informationen gefunden. Dort könnt ihr euch auch weitergehend informieren und selbst einmal stöbern, um euren Werdegang zu verfeinern.