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Rosenau, Stereo-Bar, Fusion Club, Trichter und nun die Suite – die Liste der Innenstadt-Clubs, die in den vergangenen Jahren die Segel streichen mussten, ist lang. Die Gründe dafür sind vielschichtig und reichen von Lautstärkeproblemen über auslaufende Mietverträge bis zu dem fatalen Brand, der die Rosenau im Mai 2017 dem Erdboden gleich machte. Tatsache ist aber, dass Clubgänger immer weniger Möglichkeiten haben, in der Innenstadt ausgelassen zu feiern, ohne auf das Auto angewiesen zu sein – und das in einer Universitätsstadt mit immerhin fast 14.000 Studierenden. Denn während die alteingesessenen Clubs immer weniger werden, kommen kaum neue hinzu. Die Eröffnung der Fabrik im März 2015 – das letzte größere Opening eines neuen Clubs in Bayreuth – liegt immerhin schon über vier Jahre zurück, während der Wechsel vom Borracho zur Mia 2017 zwar einen neuen Namen, aber eben keine neuen Veranstaltungsräume mit sich brachte. Genau diese fehlen aber nicht nur Clubgängern, sondern auch jungen Veranstaltern und DJs, die gerade auf kleineren Flächen Veranstaltungsformate umsetzen können, die Voraussetzung für eine vielfältige Clubszene sind. Mit der Suite fällt nun ein weiterer Club dieser Kategorie weg. „Die Suite war auch als Geburtsstätte vieler Veranstaltungs- reihen und DJs bekannt“, weiß Betreiberin Kristina Dauth, die die Räumlichkeiten ab Oktober als Bar nutzen will: „Mein Herz schlägt inzwischen doch mehr für die Barkultur. Ich selbst bin mittlerweile auch aus dem ‚Weggehalter‘ etwas draußen und freue mich mehr über gute Drinks und ein gemütliches Ambiente.“ Die Clubszene wird damit leider um ein weiteres Kapitel ärmer. –maj

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