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Weg in die Freiheit

Ein Film über die Vergangenheit, der kaum aktueller sein könnte. Das zweifach oscarnominierte Drama über die legendäre afroamerikanische Freiheitskämpferin Harriet Tubman sollte bereits am 23. April in den deutschen Kinos starten, wurde allerdings wegen der Corona-Krise in den Juli verschoben.

Handlungsort sind die Südstaaten, Mitte des 19. Jahrhunderts: Die Sklavin Minty (Cynthia Erivo) und ihre Familie arbeiten in Maryland auf der Plantage von Edward Brodess. Als ihr Besitzer stirbt, soll die Familie getrennt und Minty in den Süden verkauft werden. Auf dem Weg dorthin gelingt ihr endlich die Flucht. Mit Gesetzeshütern an den Fersen schafft sie es, sich bis zur Anti Slavery Society in Philadelphia durchzuschlagen. Dort benennt sie sich in Harriet um und beginnt ihren Kampf für die Freiheit der Sklaven.

In den USA dreht sich noch heute eine politische Debatte um Harriet: 2016 hatte die Obama-Regierung beschlossen, Tubmans Konterfei von 2020 an auf einer neuen 20-Dollar-Note zu zeigen. Von der Regierung Trump wurde dies verhindert.

Filmstart: 9.7.

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