Ein Ding der Unmöglichkeit

Der Comedy- und Kabarettherbst geht mit einem ganz besonderen Künstler ins Finale. Schauspieler und Kabarettist Matthias Egersdörfer, Jahrgang 1969, wurde schon früh von den lokalen Eigenheiten des Nürnberger Umlands geprägt, dessen Sprache ihm ebenso in die Wiege gelegt wurde wie ein gewisser Jähzorn: „Wenn ich als Kind zwei Kugeln Eis mit Sahne, einen Hund oder beispielsweise ein Maschinengewehr haben wollte, pflegte meine Mutter immer zu sagen, dies sei ein Ding der Unmöglichkeit. Dabei erhob sie ihre Arme zum Himmel und versuchte bestürzt zu schauen. In diesem theatralischen Augenblick wusste ich, dass jetzt nur Sturheit und Gebrüll weiterhelfen konnten, um mein Ziel zu erreichen.“ Später baut er diese auch immer wieder in seine Kabarettprogramme ein, die er in feinstem Fränkisch vorträgt. Für sein Schaffen wurde er mit zahlreichen Preisen wie dem Deutschen Kleinkunstpreis oder dem Bayerischen Kabarettpreis ausgezeichnet. Im Dezember kommt er mit seinem neuen Soloprogramm „Ein Ding der Unmöglichkeit“ ins ZENTRUM.

Foto: Stephan Minx

Matthias Egersdörfer, ZENTRUM, 9.12., 20 Uhr

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