Tattoostudios im Überlebenskampf

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Seit vielen Wochen ist das öffentliche Leben massiv eingeschränkt. Besonders hart trifft die Situation kleine Betriebe, die täglich um Ihre Existenz bangen müssen – auch in Bayreuth. Da für viele von ihnen ein Arbeitsverbot gilt, sind sie auf staatliche Hilfen angewiesen – diese kommen allerdings nur teilweise oder zu spät an. Nachdem Friseure lautstark Protest geäußert haben, dürfen sie voraussichtlich ab dem 1. März endlich wieder öffnen. Dagegen werden andere körpernahe Dienstleister wie Fitness-, Yoga-, Kosmetik- oder Tattoostudios vorerst außen vor gelassen. Unter dem Hashtag #ihrmachtunsnackt startete der Bayreuther Tätowierer Dawid Hilgers-Lehner – Inhaber von „Bunte Aussichten“ – einen stillen, aber visuell lauten Protest, der inzwischen weite Kreise zieht. Viele seiner Kolleginnen und Kollegen tun es ihm gleich. Auch Valeria Leben (Foto) von „Valle Kunterbunt“, möchte sich die Situation nicht länger gefallen lassen und appelliert auf ihrer Facebook-Seite: „Corona ist Realität. Corona ist eine extreme Herausforderung für uns alle. Aber bitte, liebe Bundesregierung, wenn uns schon verboten wird unsere Berufe auszuüben, vergessen sie uns nicht!“ Dabei zitiert sie auch Kabarettist Serdar Somuncu, der wohl für die ganze Künstlerszene spricht, wenn er sagt: „…Faktisch nämlich haben wir Corona weder bestellt, noch haben wir es verursacht. Dafür erdulden wir das einschneidendste Arbeitsverbot, das es je in unserer Geschichte gab. Während scheinbar systemrelevante Unternehmen, wie die Lufthansa, mit Milliarden vollgepumpt werden, reiche Konzerne wie Apple und Amazon weiter Reibach machen dürfen, müssen wir Künstler uns anhören, dass wir welt- und lebensfremde Hallodris seien, die doch gefälligst etwas Anständiges hätten lernen sollen.“

Foto: Luisa Kästner (LU FOTOGRAFIE)

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