Drei Fragen an… Kai Fischer

In unserer Kurzinterview-Reihe sprechen wir mit betroffenen Bayreuther*innen über die aktuelle Situation. Heute mit Kai Fischer, Projektleiter bei TC Promotion und Veranstalter der „Magic Lounge“.

Wie geht es dir?
Mir und meiner Familie geht es gesundheitlich gut, die Sorge liegt ein bisschen bei meiner Mutter, die als Krankenschwester jeden Tag im Krankenhaus arbeitet. Wir sind aktuell bei TC Promotion in Kurzarbeit, aber bei vielen meiner Freunde, die Musiker oder Schausteller sind, ist das leider nicht möglich. Einer meiner Bekannten hat beispielsweise im Herbst 3.000.000 € in eine Achterbahn investiert, die liegt quasi originalverpackt noch im Karton, die Bank will aber dennoch ihr Geld.

Was machst du gerade?
Aktuell können wir nur das Material prüfen, reinigen und hausinterne Schulungen durchführen. Darüber hinaus verbringen wir viel Zeit mit einem neuen Projekt, welches wir ironischerweise ohne Corona nicht umsetzen könnten. Zu guter letzt warte ich aktuell noch auf einen OP-Termin für meine Schulter, was leider noch ein bisschen dauern wird.

Wie geht es weiter?
Mein aktuelles Baby, die „Magic Lounge“ im ZENTRUM pausiert zurzeit, aber wir planen, im September wieder starten zu können. Ich denke, die Freizeitbranche wird sich komplett ändern, wir werden vielleicht erst nächstes Jahr wieder zur Normalität zurückkehren. Dieses Jahr wird es sicher wieder Veranstaltungen geben, aber ich denke, dass es schwieriger sein wird als vorher, einen Saal zu füllen. Mit Sicherheitsabstand wird es für Veranstalter keinen Sinn machen, denn ein 1000-Personen-Saal ist mit 250 Leuten nicht bezahlbar. Ich hoffe nur, dass viele meiner Freund, die freiberuflich bzw. selbstständig sind, dieses Jahr überstehen.

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