Geschlossener Vorhang

Auch für die Bayreuther Theater ist dies keine leichte Zeit. Am 14. März fand die letzte Premiere in der Studiobühne Bayreuth statt, die damit auch gleichzeitig die letzte Vorstellung für diese Saison war. Denn alle geplanten und teilweise auch ausverkauften Vorstellungen der aktuellen Produktionen „Ein seltsames Paar“ und „Vater“  mussten bis zum 6. Mai abgesagt werden. Auch ob es Sommertheater geben wird ist fraglich. Im Römischen Theater der Eremitage waren mit „Momo“ und „Der Graf von Montechristo“ zwei Neuproduktionen geplant. Da aber aufgrund der Corona-Beschränkungen  seit März keine Proben stattfinden können und auch der Tribünen- und Technikaufbau nicht durchgeführt werden kann, wurden beide Neuproduktionen auf die Sommersaison 2021 verschoben. Gibt es Lichtblicke? Vielleicht. Wenn die Lage es erlaubt, kann das Team der Studiobühne im Juli und im August dieses Jahres innerhalb drei Wochen in der Eremitage ein Alternativprogramm auf die Beine zu stellen, natürlich unter vereinfachten Bedingungen. Möglich wäre unter Umständen auch eine Bespielung des Amphitheaters vorm Theaterkeller in der Röntgenstraße mit der mobilen Kindertheaterproduktion „Maunz und Wuff“. Ob es diesen Sommer im Steingraeber-Hoftheater und in Sanspareil Theater geben wird, will die Studiobühne Anfang Mai entscheiden.

Foto: Barbara Seyfried

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