Glitzer und Pommesgabeln

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Musik

Nina und Lotta Kummer sind die jüngeren Schwestern der beiden Kraftklub-Musiker Felix und Till und die Töchter von Jan und Ina Kummer von der ostdeutschen Avantgardeband AG Geige. Zusammen mit dem Multiinstrumentalisten Johann Bonitz sind sie BLOND – und gelten als die Pop-Hoffnung der Stunde. Im Interview mit bayreuth4U sprechen sie über ihren extravaganten Musikstil, Vorbilder, sowie die jüngsten Geschehnisse in ihrerer Heimatstadt Chemnitz.

bayreuth4U: Ihr kennt euch bereits seit eurer Kindheit. Wie sahen eure ersten gemeinsamen Konzerte aus? 
Blond: Unsere ersten gemeinsamen Konzerte waren Jugendweihen und die runden Geburtstage der Verwandten. Es gab also gutes Catering und das Publikum fand alles was wir gemacht haben toll. Wir waren damals allerdings noch niedlicher als heute. 

bayreuth4U: Euren Stil beschreibt ihr als „Las Vegas Glamour“ – wie kam dieser Stil zustande, könnt ihr ihn kurz beschreiben?
Blond: Wir mögen Schubladen nicht, deswegen haben wir eine eigene entwickelt. Las Vegas Glamour – dieser Stil ist leider unbeschreiblich.

bayreuth4U: Wie entstehen eure Songs?
Blond: Den Anfang macht oft der Basslauf, entweder entwickeln wir den zusammen oder Johann kommt mit einer Idee um die Ecke. Manchmal singen Lotta und Nina auch Töne, die Johann dann so spielt. Während der Probe kommen Schlagzeug und Gitarre dazu. Dann geht Nina in den Zoo zu den Aquarien oder ins Schmetterlings-Tropenhaus und schreibt die Texte. In der Welt der gefangenen Tiere kann man besonders kreativ sein. Da herrscht kein Druck.

bayreuth4U: „Spinaci“ ist euer erster deutschsprachiger Song, davor waren die Texte auf Englisch. Habt ihr vor, noch mehr auf Deutsch zu singen?
Blond: Wir schreiben gerade fleißig neue Lieder, dabei werden auch wieder deutschsprachige sein. 

bayreuth4U: Auf der Bühne und in euren Videos tanzt ihr Choreos und tragt extravagante Kostüme. Woher nehmt ihr eure Inspiration?
Blond: Wir lieben amerikanische Stars wie Katy Perry oder Beyoncé, auch von der Super-Bowl-Halbzeitshow lassen wir uns gern beeinflussen, wenn es um Outfits und Choreografien geht. Unser größter Traum ist eine Eislauf-Bühne oder an Seilen auf eine Muschelförmige Bühne zu schweben.

bayreuth4U: Eure aktuelle EP heißt „trendy“. Seht ihr euch selbst als Trendsetter?
Blond: Wir sehen uns nicht unbedingt als Trendsetter, aber die hiesigen Modemagazine sehen das so, ja. 

bayreuth4U: Habt ihr vor euren Konzerten ein Ritual? 
Blond: Wir spreizen die Finger zur heiligen Rock‘n‘Roll Pommesgabel, recken sie in die Höhe und unsere Finger berühren sich. Dann hüpfen wir drei Runden im Kreis. Immer entgegen dem Uhrzeigersinn. 

bayreuth4U: Ihr wart unter anderem Vorband auf der Arena-Tour von Kraftklub. Welche Erfahrungen konntet ihr auf der Tour sammeln?
Blond: Egal ob vor großem oder kleinem Publikum, jedes Konzert ist immer ganz anders. Man lernt immer dazu und ist auch immer aufgeregt. Wir haben kürzlich das Stage-Diven erlernt, das geht bei einer Deckenhöhe von 50m natürlich besser als im engen Club. 

bayreuth4U: Eure Heimatstadt Chemnitz hat in letzter Zeit die Schlagzeilen dominiert. Wie habt ihr selbst die letzten Wochen erlebt?
Blond: Die letzten Wochen waren für uns ziemlich aufregend, selbstverständlich im negativen aber auch im positiven Sinn. Jetzt müssen wir uns erst einmal selbst gedanklich sortieren und die Ereignisse sacken lassen. 

bayreuth4U: Muss man als Künstler heutzutage politisch Stellung beziehen?
Blond: Menschen die in der Öffentlichkeit stehen und viele Menschen erreichen, sollten Gesicht gegen Rassismus zeigen und ihre Stimme erheben.
In Chemnitz wurde ein brutaler Mord für politische Zwecke instrumentalisiert, Anders-Aussehende durch die Straße gejagt, auf einem vermeintlichen Trauermarsch Hitlergrüße gezeigt und verfassungsfeindliche Parolen gerufen. Jetzt ist es umso wichtiger sich zu positionieren. Wenn nicht jetzt, wann dann? 

bayreuth4U: Ihr seid beim Kneipenfestival nicht das erste Mal in Bayreuth – 2017 habt ihr bereits in der Schokofabrik gespielt. Welche Erinnerungen habt ihr daran? 
Blond: In der Schoko haben wir zum ersten Mal mit unseren Freunden von Rikas gespielt, daran erinnern wir uns gern. Wenn wir am 20. Oktober nach Bayreuth hineinfahren kann es gut sein, dass Freudentränchen kullern.

bayreuth4U: Auf was dürfen sich eure Fans bei euren kommenden Konzerten freuen?
Blond: Unsere Gäste erwartet eine fulminante Show voller hochklassiger Musik, bezaubernder Outfits, gewagter Tänze und sympathischer Interaktion mit dem Publikum. 

BLOND spielen am 20. Oktober im Rahmen des 26. Bayreuther Kneipenfestivals im Europasaal des ZENTRUM. Tickets und Infos unter:

www.kneipenfestival-bayreuth.de

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Nina und Lotta Kummer sind die jüngeren Schwestern der beiden Kraftklub-Musiker Felix und Till und die Töchter von Jan und Ina Kummer von der ostdeutschen Avantgardeband AG Geige. Zusammen mit dem Multiinstrumentalisten Johann Bonitz sind sie BLOND – und gelten als die Pop-Hoffnung der Stunde. Im Interview mit bayreuth4U sprechen sie über ihren extravaganten Musikstil, Vorbilder, sowie die jüngsten Geschehnisse in ihrerer Heimatstadt Chemnitz.

bayreuth4U: Ihr kennt euch bereits seit eurer Kindheit. Wie sahen eure ersten gemeinsamen Konzerte aus? 
Blond: Unsere ersten gemeinsamen Konzerte waren Jugendweihen und die runden Geburtstage der Verwandten. Es gab also gutes Catering und das Publikum fand alles was wir gemacht haben toll. Wir waren damals allerdings noch niedlicher als heute. 

bayreuth4U: Euren Stil beschreibt ihr als „Las Vegas Glamour“ – wie kam dieser Stil zustande, könnt ihr ihn kurz beschreiben?
Blond: Wir mögen Schubladen nicht, deswegen haben wir eine eigene entwickelt. Las Vegas Glamour – dieser Stil ist leider unbeschreiblich.

bayreuth4U: Wie entstehen eure Songs?
Blond: Den Anfang macht oft der Basslauf, entweder entwickeln wir den zusammen oder Johann kommt mit einer Idee um die Ecke. Manchmal singen Lotta und Nina auch Töne, die Johann dann so spielt. Während der Probe kommen Schlagzeug und Gitarre dazu. Dann geht Nina in den Zoo zu den Aquarien oder ins Schmetterlings-Tropenhaus und schreibt die Texte. In der Welt der gefangenen Tiere kann man besonders kreativ sein. Da herrscht kein Druck.

bayreuth4U: „Spinaci“ ist euer erster deutschsprachiger Song, davor waren die Texte auf Englisch. Habt ihr vor, noch mehr auf Deutsch zu singen?
Blond: Wir schreiben gerade fleißig neue Lieder, dabei werden auch wieder deutschsprachige sein. 

bayreuth4U: Auf der Bühne und in euren Videos tanzt ihr Choreos und tragt extravagante Kostüme. Woher nehmt ihr eure Inspiration?
Blond: Wir lieben amerikanische Stars wie Katy Perry oder Beyoncé, auch von der Super-Bowl-Halbzeitshow lassen wir uns gern beeinflussen, wenn es um Outfits und Choreografien geht. Unser größter Traum ist eine Eislauf-Bühne oder an Seilen auf eine Muschelförmige Bühne zu schweben.

bayreuth4U: Eure aktuelle EP heißt „trendy“. Seht ihr euch selbst als Trendsetter?
Blond: Wir sehen uns nicht unbedingt als Trendsetter, aber die hiesigen Modemagazine sehen das so, ja. 

bayreuth4U: Habt ihr vor euren Konzerten ein Ritual? 
Blond: Wir spreizen die Finger zur heiligen Rock‘n‘Roll Pommesgabel, recken sie in die Höhe und unsere Finger berühren sich. Dann hüpfen wir drei Runden im Kreis. Immer entgegen dem Uhrzeigersinn. 

bayreuth4U: Ihr wart unter anderem Vorband auf der Arena-Tour von Kraftklub. Welche Erfahrungen konntet ihr auf der Tour sammeln?
Blond: Egal ob vor großem oder kleinem Publikum, jedes Konzert ist immer ganz anders. Man lernt immer dazu und ist auch immer aufgeregt. Wir haben kürzlich das Stage-Diven erlernt, das geht bei einer Deckenhöhe von 50m natürlich besser als im engen Club. 

bayreuth4U: Eure Heimatstadt Chemnitz hat in letzter Zeit die Schlagzeilen dominiert. Wie habt ihr selbst die letzten Wochen erlebt?
Blond: Die letzten Wochen waren für uns ziemlich aufregend, selbstverständlich im negativen aber auch im positiven Sinn. Jetzt müssen wir uns erst einmal selbst gedanklich sortieren und die Ereignisse sacken lassen. 

bayreuth4U: Muss man als Künstler heutzutage politisch Stellung beziehen?
Blond: Menschen die in der Öffentlichkeit stehen und viele Menschen erreichen, sollten Gesicht gegen Rassismus zeigen und ihre Stimme erheben.
In Chemnitz wurde ein brutaler Mord für politische Zwecke instrumentalisiert, Anders-Aussehende durch die Straße gejagt, auf einem vermeintlichen Trauermarsch Hitlergrüße gezeigt und verfassungsfeindliche Parolen gerufen. Jetzt ist es umso wichtiger sich zu positionieren. Wenn nicht jetzt, wann dann? 

bayreuth4U: Ihr seid beim Kneipenfestival nicht das erste Mal in Bayreuth – 2017 habt ihr bereits in der Schokofabrik gespielt. Welche Erinnerungen habt ihr daran? 
Blond: In der Schoko haben wir zum ersten Mal mit unseren Freunden von Rikas gespielt, daran erinnern wir uns gern. Wenn wir am 20. Oktober nach Bayreuth hineinfahren kann es gut sein, dass Freudentränchen kullern.

bayreuth4U: Auf was dürfen sich eure Fans bei euren kommenden Konzerten freuen?
Blond: Unsere Gäste erwartet eine fulminante Show voller hochklassiger Musik, bezaubernder Outfits, gewagter Tänze und sympathischer Interaktion mit dem Publikum. 

BLOND spielen am 20. Oktober im Rahmen des 26. Bayreuther Kneipenfestivals im Europasaal des ZENTRUM. Tickets und Infos unter:

www.kneipenfestival-bayreuth.de

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