Hinterhältige Wahrheiten

Keiner versteht es so gut wie Rolf Miller, mit Banalem Kompliziertes auszudrücken. „Wenn der Schuss nach vorne losgeht“ oder „Ich nehm mich selbst nicht so wichtig, wie ich bin“ wären gute Titelalternativen für Rolf Millers viertes Kabarettprogramm „Alles andere ist primär“ gewesen. Für seine sorgsam komponierten Stammelsymphonien erhielt Rolf Miller zuletzt den deutschen Kabarettpreis. Kein Wunder: Miller spricht hinterhältig indirekt Wahrheiten aus, die weh tun.

Rolf Miller, ZENTRUM, 11.1., 20 Uhr

Ähnliche Beiträge

Wilhelmine Inside

Unter dem Motto „Wilhelmine inside“ steht bei den diesjährigen Residenztagen das vielseitige Leben der Markgräfin im Mittelpunkt, das aus den unterschiedlichsten Perspektiven beleuchtet wird. Es werden interessante und unerwartete Einblicke

» weiterlesen

Verrückte Zeit!

In ihrem bereits vierten Soloprogramm vergleichen Sebastian Reich und seine quirlige Nilpferddame Amanda ihre Jugend, in der man den Film noch zum Entwickeln brachte und die Kassetten mit einem Bleistift

» weiterlesen

Wortgewaltig

Nach zwei Jahren Zwangspause lädt das ZENTRUM im Mai wieder zum Poetry Slam. Und wieder kann sich das Line-up sehen (und hören) lassen: So darf man sich auf den zweifachen

» weiterlesen