Hinterhältige Wahrheiten

Keiner versteht es so gut wie Rolf Miller, mit Banalem Kompliziertes auszudrücken. „Wenn der Schuss nach vorne losgeht“ oder „Ich nehm mich selbst nicht so wichtig, wie ich bin“ wären gute Titelalternativen für Rolf Millers viertes Kabarettprogramm „Alles andere ist primär“ gewesen. Für seine sorgsam komponierten Stammelsymphonien erhielt Rolf Miller zuletzt den deutschen Kabarettpreis. Kein Wunder: Miller spricht hinterhältig indirekt Wahrheiten aus, die weh tun.

Rolf Miller, ZENTRUM, 11.1., 20 Uhr

Ähnliche Beiträge

Himmlisch

Lässt man den Da Meier alleine auf die Bühne, brennt nicht nur die Hölle, sondern auch die Lachmuskulatur der Zuschauer. Nach 20 Jahren mit dem Musikkabarett-Trio Da Huawa, da Meier

» weiterlesen

Kultig

Sie prägten die Sprache einer ganzen Generation, wurden geliebt, gehasst, oft zitiert und tausendmal kopiert: In den 2000er-Jahren feierten Erkan & Stefan Riesenerfolge mit drei eigenen Kinofilmen, zwei Staffeln „headnut.tv“

» weiterlesen

Körperliebe

In ihrer Ausstellung „Dein Körper ist genug“  zeigen die Fotografinnen Caroline Hopp und Caroline Gugu Bilder von echten Körpern und teilen diese mit den Geschichten der Menschen. Damit möchten sie

» weiterlesen