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Musik

Mit ihrer ganz eigenen Interpretation bekannter Pop- und Rocksongs schuf sich das Feuerbach Quartett in Bayreuth eine große Fangemeinde. Nun kehren die vier mit ihrem neuen Programm „Bombax!“ zurück auf die Bühne. bayreuth4U sprach mit den  jungen Streichern, die mit viel Humor alle Klischees von Klassik und Rock vergessen lassen.

bayreuth4U: Für alle, die euch noch nicht begegnet sind: Wie würdet ihr selbst das Feuerbach Quartett am Besten beschreiben?

Eugen: Wir sind „eigentlich“ ein klassisches Streichquartett, aber als Kinder unserer Zeit natürlich auch durch die Pop- und Rockmusik geprägt worden. Deshalb haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, diese Stilistiken zu kombinieren und eine ganz eigene Symbiose zu kreieren.

Lukas: So entsteht ein ganz eigener und besonderer Mix – Queens „Don’t Stop me Now“ als Tango oder „Bills“ von LunchMoney Lewis als Irish-Folk-Tune.

bayreuth4U: Ihr stammt ursprünglich aus vier verschiedenen Ländern. Wie habt ihr zusammengefunden?

Jamila: In der Musik ist Internationalität so selbstverständlich wie Notenlesen. Man kommt ständig mit Musikern anderen Nationen und anderer Kulturen zusammen. Deutschland gilt als „Heimatland der Kammermusik“ und ist allgemein als Studienort für klassische Musik sehr beliebt. Deshalb habe auch ich mich für ein Studium hier entschieden. Wir vier kennen uns von der Nürnberger Musikhochschule, wo wir alle studiert haben.

Max: Ursprünglich war das Quartett eine Zweckgemeinschaft, um die obligatorischen, sogenannten „Kammermusik-Scheine“ zu sammeln. Daraus entwickelten sich dann sehr enge Freundschaften, die auch heute noch in ihrer Intensität und Bedeutung weit über unsere beruflichen Beziehungen hinausgehen. Diese Kombination aus Beruf und Freundschaft ist für mich auch das, was das Feuerbach Quartett ausmacht. Und ich glaube, dass wir diese Begeisterung für einander auch auf der Bühne ausstrahlen.

bayreuth4U: In Bayreuth kennt man euch nicht zuletzt durch die gemeinsamen Weihnachtskonzerte mit Huebnotix. Wie kam es zu der Zusammenarbeit?

Eugen: Eigentlich begann alles vor fünf Jahren mit „Huebnotix & Strings“. Unmittelbar nach unserer Gründung waren wir darauf aufmerksam geworden, dass Huebnotix ein kleines Streichorchester sucht. Also haben wir uns beworben. Kurze Zeit später gab uns Huebnotix dann die Chance, im Konzert auch eine Nummer ganz alleine – nur als Quartett – zu präsentieren. Das kam sehr gut an und hat uns ermutigt, an unserer noch sehr frischen Idee festzuhalten.

bayreuth4U:  Euer im Mai erscheinendes neues Album trägt den Namen „Bombax!“. Was erwartet die Hörer?

Lukas: Eigentlich möchten wir nicht zu viel verraten. Die Lateiner werden durch den Begriff ohnehin schon eine vage Vermutung haben. Es geht um Fauxpas und Anekdoten, die wir über die letzten Jahre gemeinsam erleben mussten und über die wir inzwischen – aber auch wirklich nur im Nachhinein – gemeinsam lachen können.

Max: Mit „Bombax!“ loten wir außerdem die Grenzen des Streichquartetts in alle Richtungen aus. Zum einen in der Programmgestaltung, die von Rockklassikern, Filmmusik bis hin zu Hits der 80er und aktuellen Charts alles abdeckt. Sogar eine Eigenkomposition ist diesmal mit dabei. Aber auch in den Möglichkeiten der Besetzung setzen wir im Vergleich zum Vorgängeralbum „Knights and Fools“ nochmal einen drauf. Bei einem Song spiele ich Synthesizer und wir haben die Technik verfeinert, gleichzeitig zu spielen und zu singen. Auch rein chorische Passagen sind dabei. Eine ruhige Nummer nur im Duett, eine sogar nur Cello solo. Wir haben diesmal wirklich ganz tief in die Trickkiste gegriffen, um das Album so spannend wie möglich zu gestalten. Und das ist uns sehr gut gelungen, denke ich.

bayreuth4U: Warum sollte man das Feuerbach Quartett live auf keinen Fall verpassen?

Max: Anders, als wir es aus unserer klassischen „Herkunft“ kennen, gehört für uns Entertainment fest zu einem Konzert. Obwohl die Musik und künstlerische Qualität immer im Mittelpunkt steht, sehen wir es auch als Aufgabe des Künstlers an, das Publikum durch den Abend zu führen. Indem wir etwas über uns und unsere Musik erzählen, indem das Publikum mitmachen, singen und lachen darf. In einem klassischen Konzert kommt so etwas oft viel zu kurz. Das ist bei uns anders!

Feuerbach Quartett, Liebesbier, 24. und 25.5., jeweils 20 Uhr

Tickets unter www.motion-ticket.de und an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

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Mit ihrer ganz eigenen Interpretation bekannter Pop- und Rocksongs schuf sich das Feuerbach Quartett in Bayreuth eine große Fangemeinde. Nun kehren die vier mit ihrem neuen Programm „Bombax!“ zurück auf die Bühne. bayreuth4U sprach mit den  jungen Streichern, die mit viel Humor alle Klischees von Klassik und Rock vergessen lassen.

bayreuth4U: Für alle, die euch noch nicht begegnet sind: Wie würdet ihr selbst das Feuerbach Quartett am Besten beschreiben?

Eugen: Wir sind „eigentlich“ ein klassisches Streichquartett, aber als Kinder unserer Zeit natürlich auch durch die Pop- und Rockmusik geprägt worden. Deshalb haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, diese Stilistiken zu kombinieren und eine ganz eigene Symbiose zu kreieren.

Lukas: So entsteht ein ganz eigener und besonderer Mix – Queens „Don’t Stop me Now“ als Tango oder „Bills“ von LunchMoney Lewis als Irish-Folk-Tune.

bayreuth4U: Ihr stammt ursprünglich aus vier verschiedenen Ländern. Wie habt ihr zusammengefunden?

Jamila: In der Musik ist Internationalität so selbstverständlich wie Notenlesen. Man kommt ständig mit Musikern anderen Nationen und anderer Kulturen zusammen. Deutschland gilt als „Heimatland der Kammermusik“ und ist allgemein als Studienort für klassische Musik sehr beliebt. Deshalb habe auch ich mich für ein Studium hier entschieden. Wir vier kennen uns von der Nürnberger Musikhochschule, wo wir alle studiert haben.

Max: Ursprünglich war das Quartett eine Zweckgemeinschaft, um die obligatorischen, sogenannten „Kammermusik-Scheine“ zu sammeln. Daraus entwickelten sich dann sehr enge Freundschaften, die auch heute noch in ihrer Intensität und Bedeutung weit über unsere beruflichen Beziehungen hinausgehen. Diese Kombination aus Beruf und Freundschaft ist für mich auch das, was das Feuerbach Quartett ausmacht. Und ich glaube, dass wir diese Begeisterung für einander auch auf der Bühne ausstrahlen.

bayreuth4U: In Bayreuth kennt man euch nicht zuletzt durch die gemeinsamen Weihnachtskonzerte mit Huebnotix. Wie kam es zu der Zusammenarbeit?

Eugen: Eigentlich begann alles vor fünf Jahren mit „Huebnotix & Strings“. Unmittelbar nach unserer Gründung waren wir darauf aufmerksam geworden, dass Huebnotix ein kleines Streichorchester sucht. Also haben wir uns beworben. Kurze Zeit später gab uns Huebnotix dann die Chance, im Konzert auch eine Nummer ganz alleine – nur als Quartett – zu präsentieren. Das kam sehr gut an und hat uns ermutigt, an unserer noch sehr frischen Idee festzuhalten.

bayreuth4U:  Euer im Mai erscheinendes neues Album trägt den Namen „Bombax!“. Was erwartet die Hörer?

Lukas: Eigentlich möchten wir nicht zu viel verraten. Die Lateiner werden durch den Begriff ohnehin schon eine vage Vermutung haben. Es geht um Fauxpas und Anekdoten, die wir über die letzten Jahre gemeinsam erleben mussten und über die wir inzwischen – aber auch wirklich nur im Nachhinein – gemeinsam lachen können.

Max: Mit „Bombax!“ loten wir außerdem die Grenzen des Streichquartetts in alle Richtungen aus. Zum einen in der Programmgestaltung, die von Rockklassikern, Filmmusik bis hin zu Hits der 80er und aktuellen Charts alles abdeckt. Sogar eine Eigenkomposition ist diesmal mit dabei. Aber auch in den Möglichkeiten der Besetzung setzen wir im Vergleich zum Vorgängeralbum „Knights and Fools“ nochmal einen drauf. Bei einem Song spiele ich Synthesizer und wir haben die Technik verfeinert, gleichzeitig zu spielen und zu singen. Auch rein chorische Passagen sind dabei. Eine ruhige Nummer nur im Duett, eine sogar nur Cello solo. Wir haben diesmal wirklich ganz tief in die Trickkiste gegriffen, um das Album so spannend wie möglich zu gestalten. Und das ist uns sehr gut gelungen, denke ich.

bayreuth4U: Warum sollte man das Feuerbach Quartett live auf keinen Fall verpassen?

Max: Anders, als wir es aus unserer klassischen „Herkunft“ kennen, gehört für uns Entertainment fest zu einem Konzert. Obwohl die Musik und künstlerische Qualität immer im Mittelpunkt steht, sehen wir es auch als Aufgabe des Künstlers an, das Publikum durch den Abend zu führen. Indem wir etwas über uns und unsere Musik erzählen, indem das Publikum mitmachen, singen und lachen darf. In einem klassischen Konzert kommt so etwas oft viel zu kurz. Das ist bei uns anders!

Feuerbach Quartett, Liebesbier, 24. und 25.5., jeweils 20 Uhr

Tickets unter www.motion-ticket.de und an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

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