Trübe Aussichten für den Festival-Sommer

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Angesichts der Corona-Epidemie ziehen immer mehr Festivals die Reißleine. Am Donnerstag folgte mit der Fusion eines der beliebtesten deutschen Open Airs, nachdem zuvor schon zahlreiche internationale Festivals wie Roskilde oder Glastonbury absagen mussten. „Angesichts der Lage und der Aussichten, die wir jetzt sehen, können wir das Festival in diesem Jahr nicht durchführen“, ließen die Fusion-Organisatoren wissen und warfen einen skeptischen Blick in die Zukunft: „Selbst wenn Ende Juni das Schlimmste überstanden wäre und sich dann das Alltagsleben langsam wieder etwas normalisieren würde, Schule, Kita und Arbeit wieder erlaubt sind, wird es nicht möglich oder vertretbar sein, ein Festival mit 70 000 BesucherInnen aus aller Welt zu veranstalten, geschweige denn, dafür eine behördliche Genehmigung zu bekommen.“ Stimmt die Einschätzung, dürfte es auch für andere große Festivals eng werden. Für das Nürnberger Rock im Park-Festival Anfang Juni könnte schon nächste Woche entscheidend werden, wenn die bayerische Regierung die weiteren Maßnahmen verkünden wird.

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