Drei Fragen an… Henrik Wattenbach

In unserer Kurzinterview-Reihe sprechen wir mit betroffenen Bayreuther*innen über die aktuelle Situation.
Heute: Henrik Wattenbach (Selbstständiger Veranstaltungskaufmann, Musiker bei Remedy und Nick & June)

Wie geht es dir?
Mir geht es den Umständen entsprechend gut, ich bleibe so gut es geht zuhause. Auch wenn ich in der Veranstaltungsbranche tätig bin, halten sich die Auswirkungen für mich noch in Grenzen. In den nächsten Monaten wäre ich selbst als Musiker auf Tour gewesen, was sowieso nicht so viel Geld abgeworfen hätte. Die meisten der gewinnbringenden Jobs würden für mich erst im Sommer stattfinden. Mal schauen, wo die Reise hingeht.

Was machst du gerade?
Da ich hauptsächlich eh von zu Hause arbeite, ändert sich für mich erstmal nicht viel. Obwohl man nicht weiß, wann öffentliche Veranstaltungen wieder stattfinden können, müssen Konzerte und Festivals, die im Moment noch nicht in den Zeitraum des Verbots fallen, weiter vorbereitet werden. Ich muss zugeben, dass die Ungewissheit ständig präsent ist und ich mich manchmal zum Optimismus zwingen muss.

Wie geht es weiter?
Ich hoffe – nicht nur für mich – dass sich die Situation innerhalb der nächsten Monate wieder zum positiven wendet. Ich bin jung und gesund, habe ein Dach über dem Kopf und Geld, um alles Notwendige zu kaufen. Trotzdem wird einem im Moment besonders klar, dass gewisse Privilegien nicht selbstverständlich sind. Sollte ich nach all dem nicht mehr in der Veranstaltungsbranche arbeiten können, bin ich mir sicher, dass irgendwo anders gesunde Hände und funktionierende Hirnmasse benötigt werden. Deshalb: Flexibel bleiben und so viel es geht lachen! Bleibt gesund!

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