Drei Fragen an… Lena Wenz

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Interview
In unserer Kurzinterview-Reihe sprechen wir mit betroffenen Bayreuther*innen über die aktuelle Situation.
Heute: Lena Wenz (selbständige Grafikerin, Illustratorin und Fotografin mit einem Faible für Kühe)

Wie geht es dir?

Ich schwanke zwischen frustriert und motiviert. Ich kam gerade aus Island zurück, als das so richtig alles in Fahrt kam. Anfangs war ich einfach nur erschlagen und total gelähmt, nachdem direkt zwei wichtige Jobs mit zwei Monatseinkommen wegfielen. Dann kam der Aha-Moment, als ich von jemandem hörte, dass es nicht „social distancing“ sei sondern „cocooning“. Dieser Begriff ist mit so viel Positivem verbunden – wir ziehen uns also gerade zurück, kümmern uns um uns selbst in unserem Zuhause. Diese Vorstellung hat mir geholfen, auch wenn sich ab und alles so extrem unreal anfühlt.

Was machst du gerade?

Da ich sowieso immer von Zuhause aus gearbeitet habe, ändert sich hier nicht viel für mich. Ich mache ganz normal meine Arbeit, nur etwas entschleunigt und ohne Außentermine. Dazu kommt, dass ich viel wieder für meine Projekte zeichne, mein Atelier umstellen und Ideen umsetzen kann, welche ich schon lange hatte. Oder Ideen, die mir durch Corona kommen, aufs Papier zu bringen wie zum Beispiel Kuhrona statt Corona. Kuhrona hab ich ja bekanntlich schon lange…

Wie geht es weiter?

Wahrscheinlich wird es erst mal heftiger, danach kann es aber nur nach oben gehen. Ich sehe es auch einfach als Chance, neue Dinge auszuprobieren. Wie jetzt zum Beispiel das erste Barcamp „Fichtelcamp“, das ich mit organisiere, am 24. April online abzuhalten anstatt in real. Oder meine Sketchnote-Kurse online live zu machen. Gerade highlighte ich meine Einpflanzbare Postkarten für Bayreuth, denn es ist der perfekte Moment Postkarten zur Aufmunterung zu verschicken und diese dann erblühen zu lassen – denn das Leben geht weiter und es gibt immer eine kreative Lösung.

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Ich schwanke zwischen frustriert und motiviert. Ich kam gerade aus Island zurück, als das so richtig alles in Fahrt kam. Anfangs war ich einfach nur erschlagen und total gelähmt, nachdem direkt zwei wichtige Jobs mit zwei Monatseinkommen wegfielen. Dann kam der Aha-Moment, als ich von jemandem hörte, dass es nicht „social distancing“ sei sondern „cocooning“. Dieser Begriff ist mit so viel Positivem verbunden – wir ziehen uns also gerade zurück, kümmern uns um uns selbst in unserem Zuhause. Diese Vorstellung hat mir geholfen, auch wenn sich ab und alles so extrem unreal anfühlt.

Was machst du gerade?

Da ich sowieso immer von Zuhause aus gearbeitet habe, ändert sich hier nicht viel für mich. Ich mache ganz normal meine Arbeit, nur etwas entschleunigt und ohne Außentermine. Dazu kommt, dass ich viel wieder für meine Projekte zeichne, mein Atelier umstellen und Ideen umsetzen kann, welche ich schon lange hatte. Oder Ideen, die mir durch Corona kommen, aufs Papier zu bringen wie zum Beispiel Kuhrona statt Corona. Kuhrona hab ich ja bekanntlich schon lange…

Wie geht es weiter?

Wahrscheinlich wird es erst mal heftiger, danach kann es aber nur nach oben gehen. Ich sehe es auch einfach als Chance, neue Dinge auszuprobieren. Wie jetzt zum Beispiel das erste Barcamp „Fichtelcamp“, das ich mit organisiere, am 24. April online abzuhalten anstatt in real. Oder meine Sketchnote-Kurse online live zu machen. Gerade highlighte ich meine Einpflanzbare Postkarten für Bayreuth, denn es ist der perfekte Moment Postkarten zur Aufmunterung zu verschicken und diese dann erblühen zu lassen – denn das Leben geht weiter und es gibt immer eine kreative Lösung.

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